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Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate mit Sitz in Abu Dhabi und Basis auf dem dortigen Flughafen, lieferte eine Entwicklungshilfe der besonderen Art: 19 Exemplare der bedrohten Tierrasse schwarze Nashörner, auch bekannt unter dem Namen Spitzmaulnashörner, wurden erfolgreich von Johannesburg in ihre Heimat der ruandischen Hauptstadt Kigali, an Bord von Etihad Cargo geflogen. Mit dieser Aktion soll die weitere und zukünftige Aufzucht der von Wilddieberei bedrohten Rasse unterstützt werden. Für das afrikanische Land Ruanda ein besonderer Tag.

Auf dem ersten Flug ihres Lebens wurden die bis zu 2.500 Kilo schweren bulligen Tiere an Bord der Etihad Maschinen ständig von Tierärzten betreut. Angekommen am Airport im ruandischen Kigali übernahm dann eine Polizeieskorte den LKW-Transport in das Naturschutz-Gehege. Experten sprachen von einer brillanten Leistung, die extrem seltenen Tiere nach zehn Jahren Abwesenheit nach Ruanda zurück zu bringen.

Im vergangenen Jahr unterzeichnete Etihad Airways als eine der ersten Fluggesellschaften weltweit eine Kooperationsvereinbarung mit der United für Wildlife International Taskforce für den Transport von Illegal Wildlife Products. Alle Transporte müssen, um auch alle Genehmigungen und Freigaben für den Transport gefährdeter Tierrassen zu erhalten, eng mit den afrikanischen Parks und anderen offiziellen Stellen abgestimmt werden. Wie ein Mitarbeiter der Etihad Airways erklärte, ist es eine wichtige Aufgabe der Luftfahrtindustrie, gefangenen Wildtiere grenzüberschreitend sicher zu transportieren, um sie eventuell in spezielle Reservate zu verlegen oder aber um sie in ihre Heimat von dort zurück zu bringen.