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Nach wie vor genießen die Vereinigten Arabischen Emirate in der Welt bei weitem nicht die Aufmerksamkeit die ihnen eigentlich gebührt. Was in der Region um Dubai und Abu Dhabi innerhalb eines Jahres geschieht würde in Europa nicht einmal in der fünffachen Zeit entstehen können. Jahrzehnte hat die arabische von der westlichen Welt gelernt. Es ist aber schon lange die Zeit gekommen, wo wir von der Welt des arabischen Volkes lernen
können.

Ein Beispiel dafür ist das Denken und Handeln in den Emiraten, wenn es um die Reduzierung von Umweltbelastung geht. In einer Region, wo der Benzinkraftstoff für das Fortbewegen von Auto quasi zum Eigentum zählt und für den Verbraucher nur ein Bruchteil im Vergleich zur westlichen Welt kostet, wird mit Hochdruck erfolgreich an dem emissionsfreien Betrieb von Kraftfahrzeugen gearbeitet.

Ein gerade erlassenes Incentivprogramm soll die Autofahrer dazu ermutigen, neue CO2-emissionsfreie Elektrofahrzeuge zu erwerben. Hierfür hat die Regierung Kooperationen geschaffen, die durch „Grüne Bank Kredite“, „Grüne Versicherungspläne“, attraktive VK-Preise der KFZ-Hersteller und eine „grüne KFZ-Registrierung“ den Erwerb und Betrieb von Fahrzeugen attraktiv machen.

Um das Ziel der Regierung, die Emissionsbelastung bis 2020 um 20 Prozent zu senken, zu unterstützen, haben sich sowohl Banken, Versicherungsgesellschaften und auch KFZ-Hersteller mit neuen Programmen zur Verfügung gestellt. Unternehmen wie Tesla, BMW, Renault und Toyota haben ihre neuen Elektrofahrzeuge in den Vereinigten Arabischen Emiraten teilweise bereits auf der Straße. Renault startet sein neues Elektroauto in den VAE im September, während Tesla sein neues Service-Center und Showroom in Dubai im Juli eröffnet. Eine zweite Tesla-Niederlassung wird auch in Abu Dhabi folgen.