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Die Staatsministerin für Federal National Council Affairs der Vereingten Arabischen Emirate, Noura Bint Mohammad Al Kaabi, forderte vor dem UNESCO Forum der nicht staatlich organisierten Interessensvertretungen die stärkere Berücksichtigung der Jugend bei der Zukunftsentwicklung der Länder. „Um in die Zukunft zu investieren, dürfen wir unser Denken nicht nur auf hohe Gebäude und Megaprojekte beschränken. Wir müssen stattdessen in die Jugend investieren. Die Investition in junge Bürger ist eine weise Kapitalanlage für ein besseres Morgen“, sagte sie.

Al Kaabi stellte dabei heraus, dass die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate seit der Gründung des Landes bei der Politik die jungen Generationen immer in den Mittelpunkt gestellt hat. Sie verwies dabei auf den Khalifa-Fonds. Der Fonds wurde von dem Präsident His Highness Shaikh Khalifa Bin Zayed Al Nahyan gestartet, um die Entwicklung lokaler Unternehmen zu unterstützen. Als weiteres Beispiel zeigte sie das Emirates Youth Council auf, das von Sheikh Mohammed Bin Rashid Al Maktoum, Vizepräsident und Premierminister der VAE und Herrscher von Dubai eingeweiht wurde. Das Council, erklärte sie, hält regelmäßige Jugendkreise, um den Dialog über eine Vielzahl von Bereichen für ein nachhaltiges Engagement mit Jugendlichen zu führen, um innovative Lösungen für globale Herausforderungen zu entwickeln.

Al Kaabi forderte die Vereinten Nationen auf, die Initiativen der Vereinigten Arabischen Emirate auf globaler Ebene zu fördern und auszubauen. Neben der Ausbildung und Erziehung junger Menschen und der Vorbereitung auf ihre künftigen Berufe müssen die Regierungen sie auch dazu bringen, Initiativen zu ergreifen. Die Arbeit nur für die finanziellen Erträge auszurichten ist nicht ausreichend für die positive Entwicklung eines Landes, so die Staatsministerin.