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Drei Palmeninseln sollten ursprünglich die Küste von Dubai architektonisch bereichern. Dem Meer abgerungene und von Menschenhand geschaffene Lebensräume für Luxus, Glamour und Reichtum. Palm Jumeirah ist heute eine davon und hat es zu Weltruhm gebracht. Eine Hochbahn rauscht von einem Ende zum anderen, Luxushotels reihen sich wie an einer Perlenkette gesäumt auf dem äußeren Ring der Insel auf und Hunderte von Luxusvillen beherbergen die obere Gesellschaft von Dubai.

Bei den anderen beiden geplanten Palmeninseln, der Palm Deira und der Palm Jebel Ali, die beide auf jeder Orientierungskarte von Dubai eingezeichnet sind, ist der bauliche Fortschritt ins Stocken geraten. Palm Deira wurde zwischenzeitlich umgeplant und auch umbenannt. Deira Island heißt nun das Projekt, das gegenüber der Old Town von Dubai, also von Deira, liegt.

Die Palmeninsel wurde in vier künstliche Inseln, jedoch nicht in Palmenform, aufgeplant. Deira Islands ist in ein einzigartiges Insel- und Strandpromenaden-Projekt umgewandelt worden: Hotels und Resorts (darunter das erste spanische RIU-Hotel), 16 Wohntürme mit Meerblick, Wohnhäuser, eine Marina auch für große Yachten, 21 Kilometer Strandlänge bei 40 Kilometer Küstenausdehnung, 620.000 Quadratmeter Einkaufszentren, 200.000 Quadratmeter Enzelhandelsfläche, ein Nacht-Souk, Cafés und Restaurants, Kinos, ein Amphitheater für 30.000 Plätze, Parks und 400.000 Quadratmeter Boulevards.

Hauptverantwortlicher Projektplaner ist die Entwicklungsgesellschaft Nakheel.