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Diese Sorgen hätten gerne auch andere touristische Ziele. Während andere Orte mit der Frage ihres touristischen Überangebots umgehen müssen, steht das Emirat Ras Al Khaimah vor dem entgegengesetzten Problem: Unterversorgung. Zu den derzeitigen rund 3.600 Hotelzimmern müssen bis 2018 ca. weitere 4.000 Zimmer hinzukommen, um die Nachfrage zu bewältigen. Zu diesem Schluss kommt die RAK Hospitality, die als staatliche Holding einereits in die touristische Entwicklung als auch andererseits die staatseigenen Einrichtungen verwaltet.

Das Emirat Ras Al Khaimah steuert im Jahr 2018 auf rund 1 Million Gäste zu. Um diese Zahl auch nur annähernd zu bewältigen, haben bereits Mövenpick, InterContinental und die Hilton-Gruppe ihre zukünftige Präsenz im Emirat angekündigt und bestätigt. Als erstes wird das Hilton Garden Inn mit 240 Zimmern noch in diesem Jahr seine Türen öffnen. Das zukünftige 5-Sterne-Resort Mövenpick Resort Al Marjan Island bietet 430 Zimmer und Suiten sowie 120 Hotel-Appartements und richtet sich sowohl an die steigende Anzahl nationaler als auch internationaler Gäste, die diese neue idyllische Stranddestination entdecken möchten.

Der Bedarf von Ras Al Khaimah wird sogar langfristig in einer 10 Jahresbetrachtung auf 15.000 Hotelzimmer prognostiziert. Das starke Wachstum der Besucherzahlen kommt vornehmlich aus China, Indien und Europa. Eine besondere Bedeutung kommt hier der Insel Al Marjan zu. Al Marjan Island ist ein künstlich angelegter Archipel, der aus vier Inseln besteht und eine Gesamtfläche von mehr als 2,7 Millionen Quadratmetern umfasst.
Der Ausbau der Kapazitäten auf der Insel wird mehrere Milliarden Dollar kosten, so die Verantwortlichen der RAK Hospitality Holding.