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Das DMCC (Dubai Multi Commodities Centre) wurde als staatliche Einrichtung im Jahr 2002 gegründet. Es stellte die räumliche, organisatorische und finanzielle Infrastruktur zur Verfügung, um Dubai als Drehscheibe für den globalen Rohstoffhandel zu etablieren. Heute gibt es über 11.000 Unternehmen in der DMCC Free Zone, die von der Financial Times als „Global Free Zone of the Year“ 2015 gewählt wurde.

Im Zusammenhang mit dem „Brexit“ spricht das DMCC aktiv britische Unternehmen an, um die „Post-Brexit-Ära“ erfolgreich zu bestehen. Angeblich sind 42 Prozent der britischen Unternehmen (2,3 Millionen) daran interessiert, ihre Aktivitäten im Ausland zu erweitern oder gar ganz ins Ausland zuverlegen.

Von den in Großbritannien ansässigen Unternehmen, die in einer jüngsten Studie Interesse an der Ausweitung ihrer Geschäftstätigkeit im Ausland geäußert haben, sagen 75 Prozent, dass sie Dubai als potenzielles Expansionsziel betrachten. Sie haben die Attraktivität der aufstrebenden Märkte in den Vereinigten Arabischen Emiraten erkannt, haben ein wachsendes Bedürfnis für eine globale Präsenz, und suchen ausländische Fachkräfte und Resourcen.

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind der viertgrößte Exportmarkt für Großbritannien außerhalb Europas. So liegt eine Verlagerung oder Ergänzung der britischen Unternehmensaktivitäten in die Emirate auf der Hand.