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In München, Frankfurt und Berlin, Paris, London und Amsterdam sind es arabische Gäste, die einmal oder gar mehrmals jährlich zur medizinischen Vorsorge oder Behandlung anreisen. Sie haben gleichzeitig das Bild in den deutschen Luxus-Einkaufspassagen geprägt und letztendlich auch für gute Umsätze bei den Einzelhandelsgeschäften gesorgt. Generell kann man davon ausgehen, dass trotz eines leichten Rückgangs diese Gäste mit der gleichen Motivation auch zukünftig kommen werden.

Dennoch baut auch Dubai verstärkt auf den Medizintourismus. Neue Krankenhäuser, große Gesundheitszentren und modernste medizinische Geräte bieten beste Voraussetzungen für einen neuen, wichtigen Wirtschaftsbereich in dem Emirat. Bis zum Jahr 2020 erwartet Dubai über eine Million Touristen, die aus gesundheitlichen Beweggründen in die Stadt kommen werden. Bis Ende des dritten Quartals 2015 besuchten bereits rund 435.000 internationale Gäste aus diesen Beweggründen Dubai. Sie kamen vornehmlich aus Asien, den Golfstaaten, dem Nahen und Mittleren Osten sowie aus Nordafrika (MENA).

Momentan sind es fünf Bereiche, die für den medizinischen Tourismus sorgen: Plastische Chirurgie, Zahnmedizin, Orthopädie, Wellness und Fruchtbarkeit. Man ist jedoch weiterhin auf der Suche, um mit Investoren innovative Ideen in die Gesundheitsversorgung in der Region einfließen zu lassen. Für diese Ziele will die Dubai Health Authority (DHA) auch einen „VIP-Service“ einführen. Dieser soll neue Investoren, die an maßvollen Investments in diesem Bereich Interesse haben, ins Land bringen. Selbst arbeitet die Dubai Health Authority (DHA) an einer weiteren Verbesserung der medizinischen Standards und Geräts, um auf ein Weltniveau zu gelangen. Dr. Layla Al Marzouqui, Director der Health Regulation, meinte dazu kürzlich, dass man stetig Verbesserungen vermelden kann.