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Dubai investiert stark in den Bau von Freizeitparks, um seine Attraktivität als Tourismusstandort weiter zu steigern. Zahlreiche Projekte wurden wiederbelebt, die in der Immobilienkrise 2008/2009 vorübergehend gestoppt worden waren. Bislang ist Dubai mit nur zwei Parks, den beiden Wasserparks Wild Wadi und Aquaventure, weltweit eher bescheiden aufgestellt.

In Jebel Ali, in der Nähe des neuen Flughafens von Dubai, entsteht Dubai Parks & Resorts, ein Freizeitparkkomplex der Meraas Holding. Die Kosten werden auf etwa 2,4 Mrd. US$ geschätzt. Im Oktober 2016 sollen die Tore für die ersten Attraktionen, ein Bollywood Themenpark, Legoland Dubai und die erste Phase von Motiongate Dubai, die Dreamworks Zone, öffnen. Im Mai 2015 wurde der Hauptauftrag für einen weiteren Park, Riverland Dubai, an die Kier Group vergeben, und im August 2015 erhielt ARCO General Contracting den Zuschlag für Legoland Water Parks.

Unter dem Projektnamen „Bluewaters“ plant die Meraas Holding zudem ein mixed-use Projekt. Auf einer Insel vor der Jumeirah Beach Residence Küste sollen Einzelhandelsflächen, Wohngebäude und Freizeitangebote entstehen, darunter das „Dubai Eye“, das weltweit höchste Riesenrad (210 m). Die Vorarbeiten laufen.

Auf dem DubaiLand Areal soll der Themenpark IMG Worlds of Adventure entstehen und Ferrari World Abu Dhabi den Rang als größtem Indoor-Freizeitpark ablaufen. Die Bauarbeiten für die erste Phase des Projekts laufen und sollen im März 2016 fertig gestellt werden. Entstehen sollen drei Themenparks, The Lost Valley, basierend auf dem Film Jurassic Park, Marvel und Cartoon Network, sowie eine IMG Entertainment Zone.

Dubai baut vor den Toren der Stadt, in Al Warqa 5, einen Safari-Park für 272 Mio. $, der den kleinen Dubai Zoo ablösen soll. Das Projekt startete 2012, geplante Fertigstellung ist im dritten Quartal 2016.

Das US-Unternehmen Reef Worlds plant vor der Küste Dubais den Unterwasserpark Pearl of Dubai mit einem künstlichen Riff, im Stil eines versunkenen Atlantis. Die Designarbeiten für das 500 Mio. $ Projekt laufen, der Hauptauftrag soll 2017 vergeben werden, geplante Fertigstellung ist 2020.

Quelle: Katrin Pasvantis/Germany Trade and Invest Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn